OKSANA KYZYMCHUK

ART

Vita


OKSANA KYZYMCHUK

23.6.1983 in Novovolynsk / Ukraine geboren
1996–2000 Kunstschule in Novovolynsk
2000–2008 Studium der Kunstgeschichte, Fachrichtung „Bildende Künste und dekorativ-angewandte Kunst“,an der Riwner Hochschule für Slawistik, bei der slawischen Universität zu Kyiv, Bachelor / Diplom
2007–2011 Studium Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, Hochschule Mainz / Bachelor
seit 2010 deutschlandweit über 60 Einzelausstellungen und Lesungen
seit 2016 lebt und arbeitet in Documentastadt Kassel
2016 Buchveröffentlichung „Kindheit unter den Eichen“ bei Kerber Verlag“


„Menschen sind Kulturträger und das sieht man in ihren Bildern. Sie fotografiert die Menschen in ihren Milieus, in ihrer Arbeitswelt, in ihrem sozialen Milieu. Es war eine Bereicherung für mich.“  (Prof. Ulrich Namislow)

„Ihr Umgang mit Licht und Schatten ist hoch spannend und wird mit der Malerei Jan Vermeers des 17. Jahrhunderts verglichen. Mit empathischem, aber genauem Blick fängt sie Momente und Situationen ein, Land und Leute, Menschen im Alltag, bei der Arbeit oder beim Handwerk. Kultur, Geschichte, Sehnsucht nach alten Traditionen treiben sie an.“ (Weser Kurier, Angela Seegers)

„Ihre Fotos sind so etwas wie eine ethnologische Forschung. Die Konfliktlage sei kompliziert. Oksana Guizots Bilder aber zeigen ein anderes Land. Die Fotografin richtet ihre Kamera auf bäuerliche Regionen, sie zeigt traditionelle Feste, eine Holzkirche aus dem 16. Jahrhundert, dann aber auch Bilder, die zeigen, dass auch in dieser Welt die Moderne ihren Einzug gehalten hat. Und sei es in Form von Bettwäsche mit dem Kopf von Captain Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“. Es lohnt, die Bilder genauer zu betrachten.“ (Dr. Dirk Tölke, Aachen)

„Zu Fuß geht sie alleine von Haus zu Haus, um die Menschen in ihrer Umgebung auf dem Land anzutreffen, ihre Geschichte zu hören und sie zu fotografieren. Sie hat in der Ukraine Kunstgeschichte studiert und in Deutschland noch Kommunikationsdesign. Mit ihren Fotos erobert sie sich ihre Heimat zurück. Die Menschen, ihre Emotionen, das wirkliche Leben sind ihr wichtig. Kein Foto wird nachträglich bearbeitet. Das Leben ist eben so und nicht geschönt. Oksana Guizots fotografischer Blick ist authentisch, persönlich und nie inszeniert. Mit den Mitteln der Fotografie feiert sie dennoch das Leben, das Alltägliche, die Begegnungen mit Jungen und Alten, mit Stadt und Land.“ (Brigitte Schulze, München)

„Die in Deutschland lebende Fotografin hat eine lange Reise durch ihre Heimat gemacht und dabei mit poetischem Objektiv und warmen Herzen berührende Porträts ihrer Landsleute eingefangen.“ (Ulrike Schäfer, Allgemeine Zeitung, Worms)
„Spannende Perspektiven erhöhen die Neugierde des Betrachters, ganz alltägliche Gegenstände entwickeln grafische Qualitäten. Höhepunkt der fotografischen Kunst ist sicherlich der Umgang mit Licht, den Oksana Guizot meisterhaft beherrscht.“ (M. Lehmann, Allgemeine Zeitung, Zweibrücken)

„Auf diesem Wege möchte ich meine große Bewunderung für die Fotos Ihres Gastes, Frau Oksana Guizot aussprechen. Die Bilder sind unpathetisch und ehrlich, vielfältig und berührend. Besonders gefallen mir die Portraits älterer Menschen. Was mir außerdem sehr imponiert ist ihre hervorragende Qualität in Bezug auf Schärfe und Farbbalance.“ (Prof. Dr. Max von Tilzer)

„Jedes Bild ist eine Geschichte, in die man eintauchen kann.“ (Walter Köth, Aachen)

„Dahinter steht die Einstellung und Haltung einer, die hinter der Kamera steht und damit die ganze Stärke, Spannung und Anziehungskraft ihrer Bilder aus Porträts bezieht, die ihre unantastbare Würde, Erdverbundenheit und Achtsamkeit behalten.“ (Isabelle Girard de Soucanton. Allgemeine Zeitung, Kaiserslautern)

Eines ist fast all ihren Bildmotiven gemein: Es sind wunderschöne Momentaufnahmen, oftmals von flüchtiger Dauer, und Oksana Kyzymchuk-Guizot war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Sie bannte ihre Zugreise durch Polesien auf ein Foto oder sie zeigt Kinder am Fenster – Kinder bedeuten in der Ukraine Glück. Ein Geiger spielt vor seiner Hütte im Schnee und sagt, dass die Geige seine „liebste Frau“ sei. Auf einem anderen Foto hat sie eine Hühnerherrin aufgenommen – sensible, hochemotionale Porträts der Menschen in der Ukraine machen neugierig auf die Geschichten hinter den Bildern, die Oksana Kyzymchuk-Guizot bereitwillig erzählt. (Schwarzwälder-Bote, Angela Baum, Rottenburg)

"Die Bilder der Künstlerin Oksana Kyzymchuk wirken unmittelbar, ungeschönt, direkt. Sie dokumentieren das dichte soziale Gefüge
einer bäuerlich geprägten Kultur in einer ukrainischen Provinz. Im Fokus dieser Reihe stehen Kindheitsbildnisse. In ihnen scheinen
Zauber und Schönheit jeglicher Kindheit auf. Betrachtend und zugleich erinnernd werden wir zweifach berührt. Eine umfangreiche
Textreportage über die berührenden menschlichen Begegnungen auf Oksana Kyzymchuks Reisen ergänzt den Bildteil des Buches.
Die formale Brillanz der Bilder, die Fülle feinster Tonwertmodulationen und die Lichtstimmungen sind höchst bemerkenswert. Ein ‚Denkmal der Kindheit‘ in einer sich rasant wandelnden Welt – welch schöner, starker Eigensinn, jenseits der Relevanzkriterien des Zeitgeistes.“ (Prof. Ulrich Namislow)

"Die Fotografien bewegen besonders durch Oksana Kyzymchuks erkennbare, liebevolle Zugewandheit - und auch, weil zugleich spürbar wird, dass hier eine Lebenswelt gezeigt wird, die nicht mehr lange so bestehen wird." (Hessische Allgemeine, Bettina Fraschke)


"Ihre Zeichnungen machen Staunen in mehrfacher Hinsicht. Zunächst besticht ihre unbändige, kraft- und lustvolle Art,
wie eine Naturgewalt besetzen Geist- und Linienströme die Fläche, unkontrolliert, hingefetzt, ausschweifend, hochenergetisch,
anarchisch anmutend und zugleich kunstvoll in Szene gesetzt. Ihr Reichtum an Bilderfindungen erscheint unerschöpflich.
Überraschend ist das bescheidene Bildformat. Es sind bevorzugt Kleinformate, Briefformate, fast Miniaturen, feindimensionierte Meisterwerke. Das Sujet wird beherrscht von Eros, in Gestalt üppigster, prächtiger Leiblichkeit, Weiblichkeit. Wir begegnen der Alma Mater,  der allnährenden Mutter, in bukolischen Szenen, berauschenden Körperchoreographien, kunstvollen Lustgeweben. Oksanas Kunst erscheint mir auch als Akt und Manifestation kostbaren Eigensinns und radikaler Lebensgier, gegen eine ins Absurde übersteigerte Profanisierung und Egalisierung unserer Geistes-Gegenwart. ("TEXTAUSZÜGE zu Oksanas grafischem Werkzyklus", Prof. Ulrich Namislow)



AUSSTELLUNGEN UND MEDIEN:


8.02.10 - 8.03.10 - Gruppenausstellung Zeichnungen und Grafik „StadLeben“ Mirta Domacinovic mit Studierenden der Fachhochschule
Mainz (Sebastian Breidecker, Isabella Hof, Johann Kruschinski) Abgeordnetenhaus des Landtags, Mainz
28.06.11 - 01.09.11 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ Fotografien und Zeichnungen, im Abgeordnetenhaus des Landtags
12.12.11 - SWR Sendung „Landesart“, Portrait, SWR Mainz
19.05.12 - 06.07.12 - Einzelausstellung „Ukraine – „Kurz vor Anpfiff“, Gemeinschaftshaus Langwasser, Nürnberg
29.05.12 - SWR Sendung „Kaffee oder Tee“, Baden-Baden
30.05.12 - 30.07.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ in der Ausstellungsreihe „Kunst in der Kantine“, SWR Mainz
1.06.12 - 01.07.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“, Volkshochschule Worms
8.06.12 - 01.07.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“, Wormser Kulturzentrum, (Katalog)
5.07.12 - Wormser Offener Kanal, die Sendung „Wormser Montagsmagazin“
14.08.12 - Radio „Lora“, München
14.09.12 - Wormser Offener Kanal, die Sendung „Wormser Montagsmagazin“
25.09.2012 - 30.10.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ im Lernzentrum Bingen
1.10.2012 - 12.10.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ an der Stadtsparkasse Kaiserslautern
9.11.2012 - 18.10.12 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ Ukrainische Freie Universität in München
13.11.2012 - 18.10.12 - Einzelausstellung „Zu Gast bei den Balkantagen - Ukraine“, Kulturforum im Sudetendeutschen Haus in München
15.03.13 - 14.04.2013 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ im Stadtmuseum Zweibrücken
2.06.2013 - Wolynien TV, die Sendung „Morgen“
18.08.2013 - Wolynien TV, die Sendung „Morgen“
9.09 -12.09.2013 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“, Interkulturelle Woche in Völklingen
21. 09.13 - 13.10.13 - Einzelausstellung „Europas Herz - Ukraine. Ein Land zwischen Ost und West“ im Kulturbahnhof, Radebeul-Ost
1.10.13 - 28.10.13 - Einzelausstellung „Wanderung durch die Ukraine“ an der Universitätsbibliothek der Justus-Liebig-Universität, Gießen
12.10.13 - 18.10.13 - Einzelausstellung „Europas Herz-Ukraine. Ein Land zwischen Ost und West“, Lew Kopelew Forum, Köln
11.10.13 - 11.11.13 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ im KulturForum, Hattersheim.
17.10.13 - 30.10.13 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ im Rathaus der Stadt Tuttlingen.
8.11.13 - 24.01.14 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ an der Universitätsbibliothek Bochum
14.11.13 - 22.11.13 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ im Rathaus der Stadt Lörrach
24.01.14 - Finissage der Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ an der Universitätsbibliothek Bochum
4.02.14 - 29.06.14 - Vortrag: „Ukraine - ein Land zwischen Ost und West“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
22.02.14 - Literaturabend „Ukraine_Maidan“ Gemeindehaus, Griechisch-Katholische Kirche, München
17.03.14 - TV „Landesschau“, Rheinland-Pfalz
8.04.14 - 28.06.14 - Einzelausstellung „Polesien“ an der Universitätsbibliothek der Justus-Liebig-Universität Gießen
19.06.14 - Einzelausstellung „Alte Menschen in der Ukraine“ im Interkulturellen Zentrum, Rostock
28.05.14 - 28.09.14 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat. Erinnerte Gegenwart“ im „Lomo“, Mainz
08.07.14 - 27.07.14 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat“ in der Nadelfabrik, Aachen
15.09.14 - 3.11.14 - Einzelausstellung „Ukraine_Heimat. Frauen und Mädchen in der Ukraine“, Kulturhaus Pusdorf, Bremen
17.10.14 - 7.11.14 - Einzelausstellung „Tschernobyl- Polesien heute. Alltag in einer atomar geschädigten Lebenswelt“, Uni Konstanz
19.10.14 - Literaturabend „Ukraine_Maidan“ Gemeindehaus, Griechisch-Katholische Kirche, Nürnberg
30.11.14 - 15.03.15 - Einzelausstellung „Kinder - Zukunft der Ukraine“, die Christengemeinschaft in Darmstadt
5.12.14 - 30.01.15 - Einzelausstellung „Frauen und Mädchen in der Ukraine“, Bodenheim
7.12.14 - Literaturabend „Ukraine_Maidan“, Spendeveranstaltung für die ukrainischen Waisenkinder, Hamburg
Literaturabend »Ukraine_Maidan«, Spendenveranstaltung für ukrainische Weisenkinder/ Ukrainisch-Katholische Kirche Aller Heiligen / Hamburg Literaturabend »Ukraine_Maidan«, Spendenveranstaltung für ukrainische Weisenkinder, Caritas Begegnungsstätte Oberbilk / Düsseldorf
20.12.14 - Literaturabend „Ukraine_Maidan“, Spendeveranstaltung für die ukrainischen Waisenkinder, Düsseldorf
6.02.15 - Benefizeinzelausstellung „Erinnerte Gegenwart“, IHK Mainz, (Katalog)
6.02.15 - Vortrag: „Ukraine Heute“ „Mit der Kamera zu Fuß unterwegs in der Ukraine“, die Christengemeinschaft in Darmstadt
01.04.15 - 30.04.15 - Einzelausstellung: „Poetik der Heimat - Frauen und Mädchen in der Ukraine“, Volksbad Buckau, Magdeburg
13.04.15 - 15.05.15 - Einzelusstellung „Ukraine. Erinnerte Gegenwart“, Lew Kopelew Forum, Köln
26.05.15 - 30. 09.15 -  Einzelausstellung: „Frauen und Mädchen in der Ukraine.“ im Mehrgenerationshaus Merseburg
30.05.15 - 5.07.15 - Einzelausstellung „Ukraine. Kindheit unter den Eichen“, Kunstzentrum Bosener Mühle, Bosen
09.07.15 - Literaturabend und die Einzelausstellung „Ukraine_Maidan“, im Ukraine-Haus, Brüssel
31.05.15 - Gruppenausstellung „Unbekannte Ukraine“, Stiftung des Ministerpresidenten Prof. Kazimierz Bartel, Szczepanski-Platz, Krakau, Polen
30.09.15 - 27. 09.15 - Einzelausstellung „Ukraine. Erinnerte Gegenwart“ in der Evangelischen Erlösergemeinde Mainz-Kastel im Rahmen der AKK-Kulturtage 2015, in Kooperation mit der Galerie Mainzer Kunst
5.09.15 - 20.12.15 - Einzelausstellung mit Lesung „Ukraine. Erinnerte Gegenwart“, im Rahmen Kasseler Museumsnacht, Werkstatt Kassel e.V
19.09.- 25.10.15 - Einzelausstellung „Ukraine. Erinnerte Gegenwart“, Kulturzentrum Zehntscheuer, Rottenburg am Neckar
06.11.2015 - Finissage zur Einzelausstellung  „Frauen und Mädchen in der Ukraine“, Mehrgeneratinenhaus, Mersenburg
15.01.16 - 27.02.16 - Einzelausstellung „Ukraine – „Erinnerte Gegenwart“, Gemeinschaftshaus Langwasser, Nürnberg
17.03.16 - 17.05.16 - Einzelausstellung „Kindheit unter den Eichen“ im Migrationszentrum, Fabro e.V, Rostock, (Katalog)
19.05.12 - 06.07.12 - Einzelausstellung „Ukraine – „Ukraine_Erinnerte Gegenwartf“, Gemeinschaftshaus Langwasser, Nürnberg 3.10.2016 - Filmpräsentation "Kindheit unter den Eichen" im Rathaus Magdeburg.
20.10.2016 -
Frankfurter Buchmesse/ Buchpräsentation "Kindheit unter den Eichen" bei Kerber Verlag
3.11.2016 - 30.12.16 -
Fotoausstellung (Buch-, Filmpräsentation) "Kindheit unter den Eichen im Stadthaus Schwerin

8.11.16 - Fotoausstellung "Frauen und Mädchen in der Ukraine" im Frauenzentrum Wolfen, Frauenzentrum 
Wolfen

8.-13.11.16 - Buchmesse in Paris, Buchpräsentation "Kindheit unter den Eichen" bei Kerber Verlag

18.11.16 - Buch- und Filmpräsentation "Kindheit unter den Eichen". Gäste dieser Veranstaltung sind der Honorarkonsul der Ukraine Prof. Dr. Hansjürgen Doss aus Mainz und Fraktionvorsitzender CDU/CSU, Volker Kauder, Kulturhaus "Altes Krematorium", Tuttlingen

24.11.16 - „info on books“ in Kosmetiksalon BabetteBar in Berlin mit: Yvon Chabrowski, Moritz Freitag, Stefan Hurtig, Anna Klüssendorf, Oksana Kyzymchuk, Nina Annabelle Märkl, Roselyne Titaud, Sophie-Therese Trenka-Daltonund

7.12.16 - 22.04.17 Einzelausstellung "Ukraine_Erinnerte Gegenwart" und die Präsentation des Buches "Kindheit unter den Eichen" im Stadtsbibliothek Bad Homburg.

11.12.16 - die Sendung "Metropolis" bei ARTE, Thema "Rom" - "Künstlerportrait Oksana Kyzymchuk. Kindheit unter den Eichen"

21.04.17 - 20.06.16 - Einzelausstellung „Frauen und Mädchen in der Ukraine“ im Migrationszentrum, Fabro e.V, Rostock

14.05.17 - Buchpräsentation "Kindheit unter den Eichen" und ein literarischer Reisebericht mit Gesang, Die Christengemeinschaft in Köln

2.06.17 - 28.06.17 - Einzelausstellung "Ein Jahr in Kassel_ 40 Jahren Werkstatt“ (2.06.17 - Fotoausstellung und die Buchpräsentation "Kindheit unter den Eichen"; 16.06.17 - Ausstellung "Liebe und Q" Grafik, Malerei, Gesang; 28.06.17 - Filmabend "Kindheit unter den Eichen", "Architekt Meinrad Ladleif") Werkstatt Kassel e.V

11.09.17 - 26.10.17 - Einzelausstellung "Liebe und Q" (Fotografie, Grafik, Malerei, Videoarbeiten, Gesang, Buchpräsentation, Lesung), Volksbad Buckau, Magdeburg

21.09.17 - 20.10.2017 - Einzelausstellung "Frauen und Mädchen in der Ukraine" und die Buchpräsentation "Kindheit unter den Eichen", Schwerin




"Унікальна Україна в яскравому висвітленні Оксани Кизимчук. У світі, який набуває щоразу помітнішої стандартизації та підпорядкування вузьким рамкам, дедалі важче зустріти щось оригінальне і самобутнє. Якою була б ваша реакція, якби побачили молоду жінку з велетенським наплічником і важкою знімальною технікою, що сміливо, без будь-якого супроводу подорожує Україною і фіксує унікальні обличчя та розповіді?  
Ця відчайдушна мандрівниця – Оксана Кизимчук. Українка, яка мешкає в Німеччині, але щоразу повертається на Батьківщину в пошуку неповторних кадрів і дивовижних історій. Важко сказати, хто Оксана перш за все – письменник чи фотограф. Вона творить художні тексти, робить фото і знімає кінострічки про звичайних українців, які дивують своєю незвичайністю. Окрім цього, вона ще малює та співає, і ця її творчість теж напряму пов’язана з Україною. У Німеччині відбулося понад 60 фотовиставок Оксани, які відкрили німцям світ не бачених раніше людей та реалій.
Послідовність і відданість мисткині своїй справі викликають захоплення, оскільки вона зібрала велетенську кількість унікального матеріалу, який раніше ніде не висвітлювався. Одним із наслідків складної і тривалої роботи Оксани стала книжка «Дитинство під дубами» («Kindheit unter den Eichen»), яку опублікувало німецьке видавництво «Kerber». Те, що пропонує авторка, здатне вразити не тільки жителів Німеччини, а й українців, адже для багатьох наших земляків село Глинне на Рівненщині стане справжнім відкриттям. Це місце дивує 28 курганами, численними віковічними дубами, одному з яких – понад 1000 років, і надзвичайно високими показниками народжуваності: чи не в кожній сім’ї Глинного – 6-8, а то й 12-15 дітей. Тепер вони живуть на 208 сторінках книжки Оксани Кизимчук, яка надзвичайно вдало поєднала цікаві фото з не менш цікавими розповідями.
Про що розповідають персонажі книжки? Про дитинство, яке суттєво відрізняється від типових уявлень німців і багатьох українців про ранні роки життя. Будні цих дітей у наш час видаються казкою або поверненням у досить віддалене минуле. Вони максимально занурені в природне середовище  і працю, їхнє життя не обмежене мобільними екранами та віртуальністю. Ці діти ловлять рибу, чудово їздять верхи, перетворюють підручні засоби на найкращі іграшки, не потребуючи магазинних, і будують цілі світи за допомогою вуличних ігор, не звертаючись до комп’ютерних.
Книжка Оксани – про дитинство не лише наймолодших жителів Глинного, а й усіх мешканців села, які були дітьми 20, 50 і навіть 70 років тому. Привітна красуня з фотокамерою змогла знайти підхід до кожного і, за словами одного з персонажів її книжки, побачити в них те, чого вони в собі ніколи не бачили. Завдяки цьому в тексті і світлинах Оксани – цілі десятиліття, чимало унікальних людських доль, які створюють яскравий неповторний синтез. Іноді виникає враження, що дитинство найменших персонажів книжки надзвичайно схоже на юні роки їхніх батьків, дідусів та бабусь, і це засвідчує єдність поколінь села, їхнє взаєморозуміння, проблема відсутності якого дедалі гостріше постає в сучасному суспільстві. При цьому Оксана акцентує увагу на нагальних потребах жителів Глинного, таких як контейнери для сміття чи постійне забезпечення роботою працездатних селян.
Як написане «Дитинство під дубами»? Авторка надає реплікам своїх персонажів тонкої художності, насичує їх вдало дозованою кількістю діалектизмів, уникаючи мовного сміття. «Я викорінюю суржик, виполюю бур'яни. 2013 року ще писала з пам'яті. Згодом брала з собою диктофон і після подорожі ретельно, слово за словом опрацьовувала матеріал,» – коментує Оксана процес роботи над книжкою.
«Дитинство під дубами» - це професійна репортажність, гармонійно поєднана з художністю описів і глибокими внутрішніми монологами авторки. Оксана захоплюється своїми персонажами, і це захоплення мимоволі передається читачеві. Розповіді жителів села Глинне – яскраві, нестандартні, з відтінком ненав’язливої повчальності і доброти. Вони викликають довіру та щиру цікавість. Із високопрофесійних і надзвичайно естетичних світлин Оксани дивляться найрізноманітніші сільські епізоди. Вони настільки живі, що створюють ефект занурення не лише в будні Глинного, а й у долі його жителів.
Варто додати, що «Дитинство під дубами» - не просто книжка, а цілий проект, адже Оксана, окрім тексту і фото, створила фільм про унікальне село. Книжка та кінострічка користуються широкою популярністю в Німеччині, а невтомна мандрівниця шукає фінансової можливості зробити їх доступними і для своїх земляків. Оксана Кизимчук відкриває по-справжньому унікальну  Україну. Хіба її діяльність не заслуговує уваги кожного українця?"
(Наталія Мандрицька, студентка Київського національного університету імені Тараса Шевченка)